Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Mit Partizipation zum Ziel

Gesetzliche Grundlage

Gemäß § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) sind Betriebe dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für ihre Beschäftigten durchzuführen. Aus dieser Beurteilung sind ggf. erforderliche Maßnahmen abzuleiten. Auch psychische Belastungen müssen innerhalb dieser Gefährdungsbeurteilung Berücksichtigung finden. Neben den Betrieben selbst können auch fachkundige Personen mit dieser Aufgabe betraut werden (§ 13 ArbSchG).

Sind psychische Belastungen direkt belastend?

Psychische Belastungen im Setting Betrieb sind vielfältig und können u. a. folgende Einflüsse umfassen:
  • Arbeitsintensität,
  • soziale Unterstützung am Arbeitsplatz sowie
  • Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit.
Psychische Belastungen bezeichnen zunächst immer Einflüsse, die wertneutral sind. Entscheidend ist schließlich, ob diese neutralen Belastungen gesundheitsbeeinträchtigende Auswirkungen auf die Beschäftigten haben. Dies gilt es mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen zu ermitteln.1

Mit Partizipation zum Ziel

Als fachkundiges Team übernehmen wir die Aufgabe gem. § 13 ArbSchG für Unternehmen bereits seit April 2016 und können daher auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ermitteln wir mithilfe unterschiedlicher Methoden:

In diesem Verfahren wird die gesamte Belegschaft eines Unternehmens zu ihren psychischen Belastungen und deren Auswirkungen befragt. Neben der Durchführung der Mitarbeiterbefragung umfasst dieses Verfahren zusätzlich auch Planungs- und Lösungsworkshops zur nachhaltigen Maßnahmenumsetzung. Das Verfahren entspricht den Vorgaben der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).

In diesem Verfahren werden bestimmte Arbeitsplatztypen von Analyseteams beurteilt. Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt anhand definierter psychischer Belastungsfaktoren. Aus den Ergebnissen werden anschließend Lösungsmaßnahmen abgeleitet, umgesetzt und evaluiert. Auch unsere Umsetzung des moderierten Verfahrens zur Gefährdungsbeurteilung entspricht den Vorgaben der GDA. Der Dokumentationspflicht gemäß § 6 ArbSchG kommen wir dabei in allen Schritten nach.

Bei der Durchführung der beschriebenen Verfahren ist es unser Anspruch, die einzelnen Schritte immer passgenau an die Gegebenheiten des Unternehmens und die Bedürfnisse der Beschäftigten anzupassen. Partizipation ist für uns der Schlüssel zur nachhaltigen Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

Haben Sie Interesse, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vom Team Gesundheit durchführen zu lassen? Dann melden Sie sich bei uns – wir beraten Sie gern.
Literaturverzeichnis

Beck, D., Berger, S., Breutmann, N., Fergen, A., Gregersen, S., Morschäuser, M., Reddehase, B., Ruck, Y. R., Sandrock, S., Splittgerber, B., Theiler, A. (2017): Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. 3., überarbeitete Auflage. Berlin: Leitung des GDA-Arbeitsprogramms Psyche.

1 Beck et al. (2017).

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„Wir arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit der Team Gesundheit GmbH zusammen und schätzen insbesondere die hohe fachliche Expertise in allen Bereichen des Gesundheitsmanagements. Wichtig ist uns ebenfalls die Einhaltung der für die Aktivitäten abgestimmten zeitlichen Verläufe. Auch hier bewies die Team Gesundheit GmbH ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Bei der Umsetzung der beauftragten Maßnahmen gelingt es der Team Gesundheit GmbH zudem immer, einen einheitlich hohen qualitativen Standard an allen unseren bundesweiten Standorten zu implementieren und dauerhaft zu halten.“

Prof. Dr.med. Christian Feldhaus, RWE Power AG

Begleitung und Beratung des unternehmensinternen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)