„Schritt für Schritt“ in vollem Gange – Team Gesundheit unterstützt Pflegeeinrichtungen bei der Förderung der körperlichen Aktivität ihrer Bewohnenden

Bewegung tut gut. Und das nicht nur, wenn man noch „top in Schuss“ ist oder es zumindest versucht, zu bleiben. Nein, körperliche Aktivität ist insbesondere auch dann wohltuend, wenn bereits physische und psychische Einschränkungen bestehen. Und noch mehr: Bewegung steigert nicht bloß das Wohlbefinden, sondern hat auch wissenschaftlich nachgewiesene positive Effekte auf die Gesundheit. Um genau dieses Gesundheitspotenzial von körperlicher Aktivität zu fördern, begleitet die Team Gesundheit GmbH das Projekt „Schritt für Schritt – Gemeinsam bewegt im Alter“ in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen bundesweit, mit dem Ziel, die Lebensqualität und Alltagskompetenzen der Pflegebedürftigen zu erhalten und zu verbessern.

„Es ist toll, zu sehen, wie manche Bewohnende plötzlich über sich hinauswachsen, von denen man meinte, sie seien zu so viel Mobilität nicht mehr fähig“, freut sich Brigitta Gutzeit, Leiterin der sozialen Betreuung des Pflegeheims „Pflegen und Wohnen Moosberg“ in Hamburg.

Acht Wochen lang wurden hier zwei Bewohnendengruppen von einer professionellen Trainerin zu verschiedenen Bewegungsmodellen angeleitet. Ob koordinative Übungen mit dem Ball, Muskelkräftigung mit kleinen Hanteln oder kognitiv-motorisches Training mit bunten Tüchern – in den Stundenmodellen von „Schritt für Schritt“ ist für nahezu alle Bewohnenden unabhängig ihres Pflegegrades etwas dabei, egal, ob sie oder er im Rollstuhl sitzt, beginnend demenziell erkrankt oder anderweitig gehandicapt ist.

Durch „Schritt für Schritt“ erfahren die Teilnehmenden nicht nur positive Effekte auf physischer und mentaler Ebene, sondern das gruppenbasierte Training stärkt auch die sozialen Kontakte:

„Im Laufe der Bewegungsstunden haben sich tatsächlich neue Freundschaften gebildet“, berichtet Frau Gutzeit, „Bewohnende, die teilweise schon eine Ewigkeit im gleichen Gemeinschaftsraum zum Essen saßen, kamen durch den Sport nun erst so richtig in Kontakt“.

Auch im Hospital zum Heiligen Geist im Hamburger Norden wurde „Schritt für Schritt“ bereits umgesetzt und das Fazit am Ende der Projektlaufzeit war durchweg positiv: „Durch ‚Schritt für Schritt‘ konnten unsere Mitarbeiterinnen viele neue Übungen lernen, die den Gästen unseres Hauses großen Spaß machen und zukünftig mit ihnen weiter durchgeführt werden“, resümiert Kathrin Denzer, Leiterin der Tagespflege. In der Tat ist das Gesundheitsförderungsprojekt so gedacht, dass während der achtwöchigen Durchführungsphase die Mitarbeitenden aus der sozialen Betreuung und Pflege in den Bewegungsstunden hospitieren. Gefestigt werden Methodik und Didaktik weitergehend im Rahmen einer Multiplikatorenschulung, um so die nachhaltige Fortführung des Programms in der Einrichtung sicherzustellen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit eines Angehörigennachmittags, um diesen ebenfalls die Partizipation am Projekt zu ermöglichen, durch die Vermittlung einfacher praktischer Übungen.

Die Gesundheit der Bewohnenden durch die Teilnahme am Bewegungsprogramm zu fördern, ist gut. Zu sehen, wie großen Spaß sie daran haben und wie sie plötzlich neue Lebensfreude schöpfen, ist unbezahlbar. Schritt für Schritt wagen sich die Bewohnenden an die neuen Übungen des Programms heran – und bleiben so gemeinsam bewegt im Alter.

Ich heiße Christina Maiwald. Und ich bin quasi der Stern des Südens unter den Nordlichtern. Bitte was? Ganz recht. Tatsächlich hat mich mein Weg zur Team Gesundheit einmal durch die Republik von München nach Hamburg in unsere dortige Niederlassung geführt. Jetzt habe ich nicht nur Berge (wenn ich auf Stippvisite zu Hause bin), sondern auch Wasser. Am Wochenende Skifahren, während der Woche um die Alster joggen – besser geht’s nicht. Und nun darf ich zur Krönung auch noch für unseren Blog schreiben, was neben dem Sport meine zweite große Leidenschaft ist. Am liebsten einfach drauf los. Schnell, mit Witz, ohne großes Trara. Geschrieben habe ich auch schon während meines Sportwissenschaftsstudiums in München. Nicht nur Klausuren, sondern Artikel für die Zeitung. Über Fußball, Tennis und Turnen, sogar über Wasserball und Badminton. Es gibt kaum eine Sportart, für die man mich nicht begeistern kann. Nichts bringt mich so zum Jubeln, Fluchen und Mitfiebern wie Sportevents. Wie viele Tore ich schon in Gedanken mitgeschossen, Staffelstäbe übergeben, Sprints durchgezogen, Slalomstangen umcarved und Ziellinien überquert habe – ich weiß es nicht. Fakt ist, dass Sport verbindet. Und diese Passion für Bewegung sowie alles rund um das Thema Gesundheit möchte ich hier gerne mit allen BLOG-Lesern teilen.

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