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Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige

Deutschlands größter Pflegedienst – die Pflegenden Angehörigen

Deutschlands größter Pflegedienst – die Pflegenden Angehörigen.

Von den ca. 3,4 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden rund 76 Prozent zu Hause versorgt. Zwei Drittel der Angehörigen übernehmen die Pflege ohne Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes1. Wetzstein et al. sprechen von „Deutschlands größtem Pflegedienst“2. Die Bedeutung der Arbeit der Pflegenden Angehörigen ist folglich immens.

Problematisch ist, dass mit der Übernahme der Pflegesituation vielfältige Belastungen einhergehen können. Pflegende Angehörige berichten davon, dass die Pflege als anstrengend wahrgenommen wird. Mit ihr treten Probleme im sozialen Umfeld, wie im Familien- und Freundeskreis, auf. 30 Prozent der Pflegenden fühlen sich in der Rolle als Pflegender gefangen, was wiederum zu Zukunfts- und Existenzängsten führen kann. Neben den zeitlichen, psychischen und finanziellen Belastungen, kommt es oftmals zu körperlichen Einschränkungen3.

„Damit die Herausforderungen, die mit einer Pflegesituation einhergehen, für Pflegende Angehörige handhab- und bewältigbar sind, bedarf es Begleitung und fachlicher Unterstützung.“

Team Gesundheit bietet mit seinen Pflegekursen

Der Pflegekurs „Herausforderung: Wenn Eltern alt werden“ stellt den Umgang mit älter werdenden Eltern und der eigenen veränderten Rolle in den Mittelpunkt. Er liefert Anstöße, sich bewusst mit den Rahmenbedingungen und Herausforderungen einer möglichen Pflegesituation auseinanderzusetzen, um für sich an Sicherheit und Handlungsspielraum zu gewinnen. Betroffene finden ein gemeinsames Forum zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Der Pflegekurs „Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege“ liefert neben Basisinformationen über die gesetzlichen Handlungsmöglichkeiten einen Raum zum Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmenden können Lösungsideen für ihre individuelle Situation und ihre pflegebedingten Belastungen erarbeiten, sich mit der eigenen Selbstfürsorge sowie mit Ausgleichsmöglichkeiten beschäftigen. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung des persönlichen Stress- und Ressourcenmanagements.

Der Pflegekurs „Zwischen Aggression und Erschöpfung – Gemeinsame Wege finden“ greift das sensible Thema der Aggression und Gewalt in Pflegesituationen auf und befähigt Betroffene präventiv, herausfordernde Situationen leichter zu bewältigen. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Kommunikationstypen sowie Ursachen, Auslöser und Motive von aggressiven Verhaltensweisen kennen. Sie erarbeiten Lösungswege für ihre individuelle Situation und ihre pflegebedingten Konflikte.

Ziel dabei ist das Erkennen und Erfragen von Gefühlen und Bedürfnissen sowie die Entwicklung einer gewaltfreien Sprache. Der hier vermittelte Ansatz der verbindenden, einfühlsamen Kommunikation basiert auf dem Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach M. Rosenberg.