Lebenswelt Pflegeeinrichtungen2019-04-15T13:20:59+00:00

Pflegeeinrichtung

Prävention und Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen

Menschen jeden Alters verfügen über Gesundheitspotenziale, die gefördert werden können. So auch Bewohnerinnen und Bewohner von stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen. Trotz teilweise erheblicher körperlicher und/oder geistiger Einschränkungen, werden im Rahmen der Prävention und Gesundheitsförderung vorhandene Ressourcen nachhaltig gestärkt.

Lebenswelt Pflegeeinrichtung

Unsere leitfadenkonformen Projekte aus den Handlungsfeldern „Ernährung“, „Körperliche Aktivität“ und „Psychosoziale Gesundheit“ weisen einen ganzheitlichen Ansatz auf den Ebenen der Verhältnis- und Verhaltensprävention auf und werden individuell an Ihre Wünsche und die der Pflegeeinrichtung angepasst.
Zielgruppen sind die Einrichtungen bzw. deren Träger, Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen sowie die Beschäftigten der Einrichtung.

Unvergessen – Aktivierung durch Märchen
Das Projekt „Unvergessen“ zielt auf die nachhaltige Stärkung psychosozialer Ressourcen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen ab. Bekannte Märchen sowie aktivierende, zum Märchen passende Requisiten, Fragen oder Aufgaben sollen die Teilnehmenden zum Mitmachen anregen, wodurch gleichzeitig die soziale Teilhabe und damit die Lebensqualität gefördert werden.
Das Projekt beginnt mit einem Kick-off-Workshop, bei welchem der Projekt- oder Steuerungsgruppe erste Informationen zum Projekt vermittelt sowie bestehende gesundheitsfördernde Maßnahmen und aktuelle Bedarfe analysiert werden. An-schließend werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern exemplarische Märchenstunden durch Märchenerzählerinnen und -erzähler durchgeführt, die von 2-3 ausgewählten Beschäftigten der Pflegeeinrichtung begleitet werden können. Im nächsten Schritt erfolgt eine dreitägige Multiplikatorenschulung, durch die diese befähigt werden, für die Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig Märchenstunden vor Ort durchzuführen. Abschließend findet ein Begleittag in der Einrichtung statt, an dem eine professionelle Erzählerin oder ein professioneller Erzähler die neu ausgebildeten Märchenerzählerinnen und -erzähler unterstützt. Ein Abschlussworkshop, bei dem die Ergebnisse des Projektes vorgestellt sowie das weitere Vorgehen zur Sicherung der Nachhaltigkeit geklärt werden, rundet das Projekt ab.

PROBIER MA(H)L – Besser essen in der Pflege
Das Projekt „PROBIER MA(H)L“ zielt auf die Optimierung der Ernährungsversorgung durch die Umsetzung des DGE-Standards ab. Dabei werden alle Beteiligten der Einrichtung (Küchen- und Betreuungspersonal, Bewohner/-innen, Angehörige) durch verschiedene Workshops, Kurzvorträge und Aktionen integriert.
Das Projekt beginnt mit einem Kick-off-Workshop, bei welchem der Projekt- oder Steuerungsgruppe erste Informationen zum Projekt vermittelt sowie bestehende gesundheitsfördernde Maßnahmen und aktuelle Bedarfe analysiert werden. Anschließend folgen zwei Workshops für das Küchenpersonal zur Wissensvermittlung und Optimierung der Speisepläne sowie ein Workshop für das Betreuungspersonal zu Themen wie bspw. „Raumgestaltung“ und „Schluckbeschwerden“. Es folgen ein Kurzvortrag zur Information der Angehörigen und ein Genussparcours für die Bewohnerinnen und Bewohnern. Ein Abschlussworkshop, bei dem die Ergebnisse des Projektes vorgestellt sowie das weitere Vorgehen geklärt werden, rundet das Projekt ab. Ein halbes Jahr später werden in einem Nachbetreuungstermin für das Küchenpersonal der aktuelle Umsetzungsstand geprüft und dadurch die Nachhaltigkeit gesichert.

Schritt für Schritt – Gemeinsam bewegt im Alter
Das Projekt „Schritt für Schritt“ zielt auf die Bewegungsförderung von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen ab und damit auf den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität und Alltagskompetenz. Dazu wird ein ganzheitliches Bewegungsprogramm über 8 Wochen in der Einrichtung umgesetzt und ausgewählte Beschäftigte geschult, die Bewegungsstunden langfristig umzusetzen.
Das Projekt beginnt mit einem Strategieworkshop, bei welchem den Beschäftigten sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern erste Informationen zum Projekt vermittelt sowie bestehende gesundheitsfördernde Maßnahmen und aktuelle Bedarfe analysiert werden. Anschließend folgt ein 8-wöchiges Bewegungsprogramm mit den Schwerpunkten Koordination, Kraft, Mobilität/Beweglichkeit und Kognition/Wahrnehmung, welches von externen Trainerinnen und Trainern durchgeführt wird und Möglichkeit zur Hospitation interessierter Beschäftigter bietet. Nach ca. 4 Wochen werden ausgewählte Mitarbeitende geschult um die Übungsstunden anschließend langfristig in der Einrichtung durchführen zu können. Eine Kurzinformation der Angehörigen, in welcher diese befähigt werden, kurze Bewegungsübungen durchzuführen sowie ein Begleittag für die neu ausgebildeten Trainerinnen und Trainer mit erfahrenen Übungsleiterinnen und –leitern rundet das Projekt ab. In einem Abschlussgespräch werden das Projekt reflektiert und die Nachhaltigkeit gesichert.

Wir freuen uns auf Ihr Projekt!

Egal, ob Sie sich für das Pflegepersonal, die Betreuungskräfte, die Beschäftigten der Verwaltung, das Küchenpersonal von Pflegeeinrichtungen oder die Träger, die Pflegebedürftigen selbst oder deren Angehörigen stark machen möchten – wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung für die erfolgreiche Umsetzung Ihrer Ideen!
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