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Auf die Plätze, Heimat, los! Sommer, Sonne und Bewegungsoffensiven nah vor der Haustür

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Auch im Sommer gilt unabhän­gig von hohen Tempe­ra­tu­ren oder Ozonwer­ten: Ein Trainings­pro­gramm am Tag ist besser als keins. Mit unseren Inspi­ra­tio­nen für ein bewegtes Leben können ab jetzt auch vermeint­lich lange Wege vor oder nach der Arbeit nicht mehr als Ausrede für Bewegungs­lo­sig­keit dienen. Also: Auf die Plätze, Heimat, los!

Neues Verleih­kon­zept: Fitness­trai­ning unter Deutsch­lands freiem Himmel

Wenn ein Sport­wis­sen­schaft­ler, ein Tiefbau­tech­ni­ker und ein Innova­ti­ons­ma­na­ger auf einem Basket­ball­platz zusam­men­tref­fen und das spontane Spiel ausfallen muss, weil nirgends ein Ball zu bekommen ist, kommt bei Philipp Gießel­mann, Timo Wozniak und Leon van Dijk die SportBox ‘raus – eine Verleih­sta­tion für Fitness­trai­ning­s­e­quip­ment. Zwei Jahre lang haben die Drei für die Entwick­lung des Komplett­sys­tems gebraucht. Statt Mannschafts­sport haben sie sich auf Fitness für Einzel- und Gruppen­trai­nings fokus­siert.  So können Gewichte, Gummi­bän­der oder Medizin­bälle per eigens entwi­ckel­ter App aus der Verleih­sta­tion entliehen werden – zum Beispiel mitten im Stadtpark. Ein Trainer kann nach Unter­neh­mer­an­ga­ben auf diese Art bis zu 15 bis 20 Schütz­linge mit entspre­chen­dem Equipment betreuen. Auch ohne sport­li­che Aufsicht können Einzel­kämp­fer so außerhalb des Fitness­stu­dios ihr Outdoor­trai­ning absol­vie­ren. Gießel­mann: „Auf der App haben wir Übungs­an­lei­tun­gen in Form von Workout-Videos hinter­legt, mit der SportBox-Nutzer auch allein­ver­ant­wort­lich trainie­ren können.“ Die Station ist per App zu öffnen und ganzheit­li­ches Training so unter freiem Himmel möglich.

Kosten und Konzepte

  • Eine Verleih­stunde kostet den einzelnen Sportler aktuell pro Verleih-Session 3,99 Euro, pro Monat 12,99 Euro – ohne Vertrags­lauf­zeit. Ab 2020 soll das Angebot laut Unter­neh­mer­an­ga­ben kosten­frei sein.
  • Bislang gibt es die SportBox in Marburg, Lahntal, Garching (München) sowie in Mannheim. Ein großes Unter­neh­men nutzt die Box nach Unter­neh­mer­an­ga­ben mittler­weile für die Betrieb­li­che Gesundheits­förderung. In Mannheim wird die Box auch für „Sport-im-Park“ genutzt.

Natürlich: Sport und Bewegung im Park und in der Natur

Städti­sche Grünflä­chen dienen schon heute weiten Teilen der Bevöl­ke­rung als wohnungs­nahe Sport- und Bewegungs­räume.  Für Outdoor-Sport rückt die Natur als Sportraum zunehmend in den Fokus. Sport in städti­schen Natur­räu­men steht zudem für Natur­er­fah­rung im unmit­tel­ba­ren eigenen Lebens­um­feld. Und genau hier setzen die Park-Sport-Konzepte an:  Fit im Park, Sport im Park oder ParkSport – in zahlrei­chen Städten in Deutsch­land stehen diese Begriffe für das gleiche erfolg­rei­che Konzept – ein

  • nieder­schwel­li­ges,
  • meist kosten­freies und
  • quali­fi­zier­tes Sport- und Bewegungs­an­ge­bot unter freiem Himmel.

Angebote wie Tai Chi, Yoga, Parkour oder Bootcamps erfüllen zugleich auch wichtige gesund­heit­li­che und soziale Funktio­nen. Christian Siegel, Ressort­lei­ter „Sport­stät­ten und Umwelt“ des Deutschen Olympi­schen Sport­bunds DOSB, sieht die steigen­den Einwoh­ner­zah­len, den hohen Bedarf an Wohnungs­bau­flä­chen und die zuneh­mende Nachfrage nach Sport und Bewegung in der Natur auch für ein Mehr an Lebens­qua­li­tät in der Stadt: „Bei der Grün- und Freiraum­pla­nung als Teil einer integrier­ten  Stadt­ent­wick­lung  sind  daher  neue  Koope­ra­tio­nen  zwischen  Sport,  Gesund­heit  und  Stadt­pla­nung  unerläss­lich.  Sport­ver­eine und ‑verbände können hierbei wichtige Partner sein.“ Aus einer Veröf­fent­li­chung des Bundes­ver­ban­des für Wohnen Stadt­ent­wick­lung e.V. VHW geht hervor, dass 67 Prozent der Sportler ihren Sport selbst­or­ga­ni­siert betreiben. 22 Prozent sind demnach in einem der mehr als 90.0000 Vereine organi­siert*.

Kunst­ba­den: Tanzen und Schwimmen rund ums Grugabad in Essen

Bewegung kommt auch mit musika­li­schem und künst­le­ri­schem Kontext in die Heimat. In Essen kommt Schwung mit Swing und Tango in die Stadt und unters Volk, und zwar unterm Sternen­him­mel und direkt am Wasser. Mitten im Ruhrge­biet ist das innerhalb der Reihe KUNSTBADEN in Zusam­men­ar­beit mit dem Kultur­büro Essen sowie den Sport- & Bäder­be­trie­ben Essen und unter der künst­le­ri­schen Leitung von Jelena Ivanovic möglich. Ziel ist dabei, das denkmal­ge­schützte Grugabad Essen in anderem Kontext wahrzu­neh­men. So sind es zum Beispiel Rhythmen aus Amerika und Argen­ti­nien, die Inspi­ra­tio­nen für das sportlich-tänzerische Programm geben:

Swing Dance Night

Am Freitag, den 16. August 2019, geht es von 19 bis 24 Uhr schwung­voll mit Lindy Hop, Charles­ton, Colle­giate Shag, Balboa sowie weiteren Tänzen der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts auf die Tanzflä­che im Grugabad. Die Lindy Potters kommen, performen und laden zum Social-Dance rund ums Grugabad. Um 19 Uhr bieten erfahrene Swing-Tanzlehrer eine kosten­freie Schnup­per­stunde. Danach legen sie verschie­dene Tänze aufs Parkett.

  • Eintritt: Lindy Hop Night ab 20 bis 24 Uhr. Tickets 8 Euro/ermäßigt 5 Euro
  • Schnup­per­stunde 19 bis 20 Uhr
  • Von 18 bis 20 Uhr können Besucher mit der Eintritts­karte zwei Stunden lang schwimmen gehen.

Tango Nacht

„Tango – ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ – so heißt das Motto am Samstag, den 17. August 2019. Bei der Tango Nacht von 19 bis 24 Uhr kommen zum dritten Mal Tangofans von nah und fern ins Grugabad. Ein inter­na­tio­na­ler DJ wird das Bad in die atmosphä­ri­schen Klänge des Tango Argentino tauchen und eine kleine Tango­prä­sen­ta­tion den Abend abrunden. Für alle Tango­neu­linge wird von 19 bis 20 Uhr eine kosten­lose Schnup­per­stunde angeboten.

  • Tickets 8 Euro/ ermäßigt 5 Euro
  • Von 18 bis 20 Uhr können Besucher mit der Eintritts­karte zwei Stunden lang schwimmen gehen.

Weitere Infor­ma­tio­nen zu KUNSTBADEN finden Sie zum Beispiel auf FACEBOOK

Wibke Roth

Ich heiße Wibke Roth.  Und ich arbeite am liebsten schreibend und schwitzend – in die Tasten hauend und als Fitness-Trainerin. Man könnte auch schreiben: Wenn ich Texte verfasse, erfasse ich die Welt. Wenn ich andere in Bewegung bringe, erlebe ich sie. Meistens bewege ich mich übrigens mit. Ich kann nicht anders. Manchmal gerate ich jedoch auch beim Schreiben ins Schwitzen: je nach Temperatur, Thema und Terminfrist. Wenn mein Sportsgeist außer Atem kommt, haue ich auch gerne einfach `mal ab – in die Berge, ans Meer oder in den Wald. Wenn davon nichts in Sicht ist, haue ich mich einfach aufs Ohr. Das ist sehr gesund und besser als draufloszuhauen – also wild schreiend; dann doch lieber schreibend in die Tasten.

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