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Eine kleine Geschichte zum E-Learning

Es war das Jahr 2 v. Cor. (vor Corona), als wir beim Team Gesundheit beschlossen haben: „Leute, wir sollten unsere BGM- und  Präventionsangebote unbedingt digitalisieren!“ Wie immer bei Vorschlägen, die vom Schema „So haben wir das schon immer gemacht“ abweichen, gab es einige Sorgen, ob das a) machbar sei, b) angenommen werden würde und c) nicht unheimlich anstrengend wäre. Dennoch wagten wir den Projektstart und stellten uns zunehmend digitaler auf: 2019 ging das Digitallabor an den Start – eine eigene Task Force für die Umsetzung multimedialer Belange – und die Kolleginnen und Kollegen schafften es schon bald, neue Techniken wie zum Beispiel Virtual und Augmented Reality für unsere Maßnahmen in BGM, Gesundheitsförderung und Pflege bereitzustellen.

Da ging jedoch eindeutig noch mehr und so entstand bereits im vergangenen Jahr der Wunsch, die Themen Gesundheitsförderung und Prävention so aufzubereiten, dass sie für jeden jederzeit und überall zugänglich sein sollten. Die Idee, einen eigenen Online Campus zu launchen, nahm Gestalt an.

Dass E-Learning eine wunderbare Ergänzung für unsere Maßnahmen vor Ort sein würde, war uns damals schon klar. Wie wichtig dieses Angebot jedoch im Rahmen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sein würde, hingegen nicht. Wir sahen zu diesem Zeitpunkt natürlich nur die allgemeinen Vorteile einer E-Learning-Plattform – für uns sowie für unsere Kundinnen und Kunden. Denn, dass E-Learning eine Bereicherung ist, stand für uns außer Frage. Was E-Learning nun genau ist und wo die Vorteile liegen, möchten wir daher einmal vorstellen – und ja, natürlich auch den neuen Team Campus.

Was genau ist E-Learning eigentlich?

E-Learning ist die Abkürzung für Electronic Learning und beschreibt einen Lerntransfer basierend auf digitalen Hilfsmitteln. Die ersten „Lernmaschinen“ gab es tatsächlich schon Ende des 16. Jahrhunderts, aber das E-Learning, wie wir es heutzutage kennen, erlebte seinen Boom Anfang der 2000er Jahre, als sich das Internet zunehmend etablierte.[1]

Seitdem kursieren viele Definitionen, aber auch Abgrenzungsschwierigkeiten: Manche zählen schon Sprachlern-CDs zum E-Learning (kurzer Exkurs für die jüngeren Leser – eine CD ist ein Speichermedium und quasi der Vorgänger von USB-Sticks, Spotify und der Cloud), bei anderen ist zwingende Voraussetzung zum Beispiel, dass die Lernumgebung interaktiv ist:

„(E)-learning ist ein interaktives Lernszenario, das vor allem netzwerkgestütztes (internet- und intranetgestütztes) Lernen ermöglicht.“[2]

Mittlerweile hat sich in den weiter gefassten Definitionen durchgesetzt, dass E-Learning vordergründig eine selbstbestimmte Art des Lernens ist. Dennoch wäre es formal ebenfalls richtig, ein Präsenzseminar, in dem digitale Medien zur Wissensvermittlung genutzt werden, als E-Learning zu bezeichnen.

Als Synonyme bzw. Vorgänger haben sich übrigens folgende Begrifflichkeiten durchgesetzt: Virtuelles Lernen, Online-Lernen oder auch Telelearning.

Vorteile von E-Learning

Gut, gerade in Zeiten von Social Distancing, Kontaktsperren und geschlossenen Bildungseinrichtungen liegen einige Vorzüge vom digitalen Lernen natürlich auf der Hand. Wir haben hier trotzdem einmal die Top 3 zusammengefasst[3]:

1. Unabhängigkeit
Du kannst überall lernen. Zu jeder Zeit. Mit jedem Gerät (wenn die Plattform responsiv ist. Spoiler: Der Team Campus ist es). Allein. Oder aber auch in einer Gruppe. All das ist komplett dir überlassen. Du lernst, wann du willst, wo du willst und in deinem eigenen Tempo. Und wenn du eine Lektion nicht verstanden hast, dann wiederholst du sie – so oft du möchtest.

2. Vielfalt
Self-Learning-Angebote, Online-Classrooms, Online-Coachings, virtuelle Vorträge, Podcast-Serien oder Blended Learning – die Möglichkeiten beim E-Learning sind vielfältig. Und auch die Themen. Das Schöne: Die Kurse und Module werden fortlaufend aktualisiert und erweitert, sodass sie immer auf dem aktuellsten (Wissens-)stand sind. Auch die Qualität ist immer auf einem gleichbleibenden Niveau – in anderen Lehrformen kann diese auch mal variieren, wenn zum Beispiel Dozenten kurzfristig wechseln.
Übrigens: Alle oben beschriebenen Medien und Formate werden auch im Team Campus angeboten.

3. Motivation
Lernstandsanzeigen, Modulprüfungen, Abschlusszertifikate – auch im digitalen Raum kann man seine Erfolge feiern und so seine Motivation steigern. Zudem sorgt die eben erwähnte Methoden- und Modulvielfalt der Online-Plattformen dafür, dass die Teilnehmenden am Ball bleiben. Du möchtest heute keinen Podcast anhören und lieber mehr Gruppeninteraktion? Fein, dann melde dich zu einem Online-Classroom an. Morgen soll es ein virtueller Vortrag sein? Kein Problem, gestalte dir dein Angebot nach Lust und Laune – im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Team Campus geht an den Start

In den letzten Wochen haben wir nun noch intensiver als vormals geplant an unserer neuen E-Learning-Plattform gearbeitet. Aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen – und nutzen – lassen! Wir bieten mit dem Team Campus eine große Vielfalt an Themen, Modulen und Formaten. Egal ob virtuelle Vorträge zum Thema Homeoffice, Podcasts zum Schlaf oder ein 3D-Spiel, um eine Reise durch den Körper zu starten – hier findet jeder das passende Lernangebot.
Interesse? Dann schau direkt einmal im Team Campus vorbei und sichere dir einen kostenlosen Testzugang!

Oder möchtest du direkt eine neue Geschichte zum Thema E-Learning schreiben? Wir bieten Kassen und Unternehmen nämlich auch die Möglichkeit, mit unserem exklusiven Baukastensystem einen eigenen Online Campus zu implementieren. Alle Infos haben wir hier zusammengefasst.

Wir wünschen allen auf jeden Fall viel Spaß mit unserem neuen E-Learning-Angebot und freuen uns auf all die Lernerfolge, die schon bald in unserem Campus gefeiert werden. Und wer weiß, letztlich hat die Geschichte rund um Corona und Co. mit Sicherheit ein gutes Ende.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning
[2] http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/6907/2/Diss_Flindt.pdf
[3] https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/e-learning-besser-lernen-mit-multimedia/8429408-all.html

Ein Beitrag von Gastautorin Julia Koch.

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